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Manuelle Therapie


 

Bei uns kommen verschiedene manualtherapeutische Verfahren zum Einsatz:

Dieses sog. "nordische Konzept", von den Norwegern Olaf Evienth und Freddy Kaltenborn entwickelt, beinhaltet die Untersuchung und Behandlung von Gelenken und Muskeln. Bei Bewegungseinschränkungen oder schmerzhaften Bewegungen kann durch gezielte Mobilisationen die Funktion verbessert werden. Bei lokaler Instabilität der Gelenke (Überbeweglichkeit) kann die MT auch stabilisatorisch eingesetzt werden.

Diese Zusatzausbildung ist eine Weiterführung der klassischen Manuellen Therapie auf höchstem internationalen Niveau. Diese mehrjährige Weiterbildung entspricht den Richtlinien des Weltverbandes der Manualtherapeuten und verknüpft wissenschaftliche Evidenz mit erweiterten manualtherapeutischen Griffen und Untersuchungsmethoden. Sie schließt mit einer international standardisierten 2-tägigen mündlichen und praktischen Prüfung sowie einer wissenschaftlichen Arbeit ab.

Ziel ist es, hochspezifische Fachkompetenz für eine effektive, sichere Befundinterpretation und Behandlung zu erlangen.

Hierbei handelt es sich um eine Methode aus Neuseeland, bei der die Mobilisation gleichzeitig mit aktiven Bewegungen des Patienten kombiniert wird (Mobilization with Movement). Der Therapeut zentriert das betreffende Gelenk, während der Patient die Bewegung durchführt, die schmerzhaft oder eingeschränkt ist. Dies hat mehrere Vorteile: der Patient ist nicht passiv, die Bewegung wird gleich neu "programmiert", und als Patient hat man die Kontrolle über das Ausmaß der Bewegung. Die Schmerzfreiheit während der Durchführung steht absolut im Vordergrund. Die schnellen Erfolge sind oft spektakulär und verblüffen häufig Patient und Therapeut gleichermaßen. Brian Mulligan selbst erwartet in einer Praxis, in der mehrere Therapeuten mit diesem Konzept arbeiten, mindestens ein "Wunder" pro Tag.

Nähere Informationen auch unter www.bmulligan.com Link

Dieses Konzept hat der englische Arzt Dr. James Cyriax entwickelt. Im Vordergrund steht die Behandlung von sog. Weichteilgewebe (Muskeln, Sehnen, Bänder, Menisken und Bandscheiben). Zum Einsatz kommt oftmals die tiefe Querfriktion dieser Gewebe, um die Durchblutung, den Stoffwechsel und somit die Heilung anzuregen. Die Techniken gegen eine Verlagerung von Bandscheibenmaterial werden als hocheffektiv eingestuft. Ein Merkmal dieser Methode ist die sehr genaue Befragung und differenzierte Untersuchung, um die Struktur zu finden, die behandelt werden muss.

Nähere Informationen auch unter www.etgom.be Link

Ein ebenfalls in Neuseeland von Robin McKenzie entwickeltes Konzept, das sich mit der Diagnose und Therapie von mechanisch bedingten Störungen im Bereich der Wirbelsäule beschäftigt. Dabei wird durch wiederholte Bewegungen getestet, welche Bewegungsrichtungen die Symptomatik des Patienten verbessern. Diese werden dann konsequent geübt. Der Patient kann sich also selbst weiter behandeln und wird so therapeutenunabhängiger. Anfangs können die Bewegungen noch durch den Therapeut unterstützt werden. Durch diese Methode kann auch schnell herausgefunden werden, welche Patienten nicht auf mechanische Behandlung der Wirbelsäule reagieren.

Nähere Informationen auch unter www.mckenzie.de Link

Der Australier Geoffrey D. Maitland war Schüler von Dr. Cyriax und pflegte auch den Kontakt zu Robin McKenzie. In seinem Konzept werden Gelenke mit weichen, oszillierenden Techniken mobilisiert. Das Besondere an diesem Konzept ist die Ausrichtung auf die Nerven, denn immer wenn Schmerzen bei Bewegung entstehen, werden sie über die Nerven ans Gehirn weitergeleitet, somit sind die Nerven bei allen Schmerzprozessen beteiligt. Im Vordergrund stehen deshalb Gelenkmobilisationen unter neuraler Vorspannung, welche den Erfolg erheblich beschleunigen können. Ein wichtiger Teil des Konzeptes ist auch das sog. Clinical Reasoning, d.h. durch gezielte Befragung und Untersuchung die Struktur zu finden, die behandelt werden muss.

Nähere Informationen auch unter www.imta.ch Link


 
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